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Lübben Umzüge Lübben (Spreewald)

Anleitung

Wie viele Kartons brauche ich, und wie schwer dürfen sie sein?

Gute Kartons sind voll, aber nicht zu schwer, an der Seite beschriftet und nach Zimmern sortiert. Wer diese drei Regeln einhält, spart am Umzugstag mehr Zeit als durch jede zusätzliche Hilfskraft.

  • Faustregel für die Anzahl, damit Sie nicht mitten im Packen nachbestellen
  • Gewichtsgrenzen, an denen sich Rücken und Kartonboden orientieren
  • Beschriftung, die auch im Stapel noch lesbar ist
  • Was in keinen Umzugskarton gehört

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Umzugskartons stehen gestapelt neben Packpapier, Klebeband und Marker
Umzugskartons stehen gestapelt neben Packpapier, Klebeband und Marker

Die Menge

Wie viele Kartons Sie wirklich brauchen

Die häufigste Fehlkalkulation beim Umzug ist die Kartonzahl. Als grobe Regel gilt: rund zehn Kartons je bewohntem Zimmer, dazu noch einmal etwa zehn für die Küche. Eine Zweizimmerwohnung landet damit bei ungefähr dreißig, eine Vierzimmerwohnung bei fünfzig bis sechzig.

Diese Zahl gilt für normale Haushalte. Wer viele Bücher, Geschirr oder Sammlungen hat, braucht deutlich mehr. Bestellen Sie im Zweifel zu viele: Leihkartons werden nach der Anzahl und der Dauer berechnet, und zwei ungenutzte Kisten sind billiger als eine Nachlieferung mitten im Packen.

Zehn Kartons je Zimmer, zehn zusätzliche für die Küche. Wer viele Bücher hat, rechnet mit dem Anderthalbfachen.

Das Gewicht

Gewicht: die Grenze liegt tiefer als gedacht

Ein Umzugskarton fasst mehr, als ein Mensch tragen sollte. Zwanzig Kilogramm sind für einen Standardkarton die vernünftige Obergrenze, bei Büchern erreicht man sie mit einer halb gefüllten Kiste.

  • Bücher in kleine Kartons und nie höher als bis zur Hälfte füllen
  • Schwere Sachen nach unten, leichte nach oben, auch innerhalb eines Kartons
  • Kartonboden zusätzlich mit Klebeband kreuzweise sichern
  • Keine Mischung aus schwer und zerbrechlich in derselben Kiste
  • Hohlräume mit Papier oder Handtüchern füllen, damit nichts rutscht

Warum halbleere Kartons ein Problem sind

Ein nicht vollständig gefüllter Karton trägt kein Gewicht. Wenn er im Stapel unten liegt, gibt er nach, der Stapel kippt, und der Inhalt der oberen Kisten kommt gestaucht an. Füllen Sie deshalb bis zum Rand auf, notfalls mit Kleidung, Decken oder zerknülltem Papier.

Die Beschriftung

Beschriften, damit es am Zielort schnell geht

Die Beschriftung gehört an die lange Seite und nicht auf den Deckel. Im Stapel ist der Deckel unsichtbar, die Seite nicht. Notieren Sie das Zielzimmer und in zwei Worten den Inhalt.

  1. Zielzimmer an die lange Seite schreiben, groß und lesbar
  2. Inhalt in zwei Stichworten dazu, nicht als Inventarliste
  3. Kisten mit Zerbrechlichem zusätzlich kennzeichnen
  4. Kisten, die zuerst geöffnet werden sollen, mit einer Eins markieren
  5. An der neuen Adresse Zettel an die Zimmertüren hängen mit denselben Namen

Die Ausnahmen

Was nicht in den Karton gehört

Manches gehört nicht in den Umzugswagen, sondern ins eigene Auto oder gar nicht erst eingepackt.

  • Bargeld, Schmuck, Urkunden, Ausweise und Datenträger
  • Medikamente, die Sie täglich brauchen
  • Schlüssel jeder Art, auch die Ersatzschlüssel
  • Farben, Lacke, Lösungsmittel, Gasflaschen und Brennstoffe
  • Offene Lebensmittel und alles, was auslaufen kann
  • Gefüllte Aquarien und Pflanzen ohne Standfläche

Kleidung, Geschirr und Elektronik

Kleidung bleibt am besten auf dem Bügel in einer Kleiderbox hängen, das spart hinterher das Bügeln. Geschirr wird einzeln in Papier gewickelt und hochkant gestellt statt gestapelt, denn Teller brechen im Stapel und nicht auf der Kante. Elektronik reist aufrecht, in Noppenfolie, am besten in der Originalverpackung, sofern die noch da ist.

Häufige Fragen zum Packen

Leihen oder kaufen?
Leihen lohnt sich fast immer. Ein Leihkarton kostet einen Bruchteil und wird nach dem Umzug wieder abgeholt. Kaufen ist nur sinnvoll, wenn Sie die Kisten anschließend im Keller weiterverwenden wollen.
Wann fange ich mit dem Packen an?
Zwei bis drei Wochen vorher, beginnend mit allem, was Sie im Alltag nicht brauchen. Wer erst in der letzten Woche anfängt, packt am Ende unsortiert, und genau daraus entstehen die Kisten, die niemand mehr zuordnen kann.
Muss ich Schränke leerräumen?
Ja, vollständig. Ein Schrank mit Inhalt lässt sich weder sicher tragen noch zerlegen, und die Beschläge halten das Gewicht beim Kippen nicht. Auch Schubladen kommen leer in den Wagen.
Können Sie das Packen übernehmen?
Ja, als eigener Posten nach Stunden, Material getrennt. Sinnvoll ist das vor allem für Küche, Geschirr, Bilder und Sammlungen. Bücher und Kleidung schafft fast jeder selbst.

Kartons liefern lassen

Wir bringen Kartons, Papier und Kleiderboxen vorab und holen das Leihgut nach dem Umzug wieder ab.

  • Wir schauen uns die Wohnung vorher an, kostenlos und ohne Bindung
  • Es kommt eine eingespielte Mannschaft, keine wechselnden Aushilfen
  • Die Fahrzeuge sind unsere eigenen und stehen fest im Plan
  • Für weite Strecken arbeiten wir mit festen Partnerbetrieben zusammen

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Ratgeber

Noch eine Anleitung aus der Praxis

  • Klemmbrett mit Notizblatt und Zollstock auf gestapelten Umzugskartons
    Checkliste Was wann erledigt sein sollte, von acht Wochen vorher bis zum Tag danach

Gut gepackt ist halb umgezogen

Jede Kiste, die beim Klingeln fertig ist, spart Arbeitszeit, die sonst auf der Rechnung steht.

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