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Lübben Umzüge Lübben (Spreewald)

Anleitung

Checkliste für den Umzug

Ein Umzug scheitert selten am Umzugstag, sondern an den Dingen, die vorher liegen bleiben. Diese Liste ordnet die Aufgaben nach Zeitpunkt statt nach Thema, weil das die einzige Sortierung ist, die im Alltag hilft.

  • Nach Zeitpunkt sortiert, nicht nach Kategorie
  • Mit den Punkten, die in Anfragen am häufigsten fehlen
  • Ohne Werbeversprechen und ohne unnötige Posten
  • Auch brauchbar, wenn Sie ohne Firma umziehen

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Klemmbrett mit Notizblatt und Zollstock auf gestapelten Umzugskartons
Klemmbrett mit Notizblatt und Zollstock auf gestapelten Umzugskartons

Der Vorlauf

Acht bis sechs Wochen vorher

In dieser Phase geht es um Fristen und Entscheidungen, nicht um Kartons. Wer hier sauber arbeitet, hat später nur noch Handarbeit vor sich.

  1. Mietvertrag prüfen: Kündigungsfrist, Rückgabezustand, Schönheitsreparaturen
  2. Kündigung schriftlich abschicken und den Zugang nachweisbar machen
  3. Übergabetermin für die alte Wohnung abstimmen
  4. Angebote für den Umzug einholen und Aufmaßtermine vereinbaren
  5. Entscheiden, was mitkommt und was aussortiert wird
  6. Urlaub für Umzugstag und Übergabetag beantragen

Die Kündigungsfrist ist der einzige Punkt auf dieser Liste, der sich später nicht mehr reparieren lässt.

Jetzt wird es verbindlich

Vier Wochen vorher

Jetzt wird der Umzug verbindlich. Der Auftrag steht, der Termin steht, und ab hier arbeiten Sie auf ein festes Datum hin.

  • Umzugsauftrag verbindlich bestätigen und Termin schriftlich haben
  • Strom, Gas, Wasser, Internet und Telefon ummelden oder kündigen
  • Nachsendeauftrag bei der Post einrichten
  • Versicherungen über den Wohnungswechsel informieren
  • Bei Bedarf Halteverbotszone für beide Adressen beauftragen
  • Kartons und Packmaterial bestellen oder liefern lassen
  • Sperrmüll und Elektrogeräte anmelden, die nicht mitkommen

Der Punkt, der am häufigsten vergessen wird

Der Keller. In Anfragen taucht er fast nie auf, in der Wohnung steht er trotzdem voll. Dasselbe gilt für Dachboden, Garage und Gartenhaus. Wer diese Räume vier Wochen vorher öffnet und ansieht, hat noch Zeit zu handeln. Wer sie am Umzugstag öffnet, hat ein Problem.

Jetzt wird gepackt

Zwei Wochen vorher

Ab jetzt wird gepackt. Beginnen Sie mit dem, was Sie im Alltag nicht brauchen: Bücher, Deko, Winterkleidung im Sommer, Vorräte, Werkzeug.

  • Zimmer für Zimmer packen und die Kartons an der Seite beschriften
  • Möbel ausmessen, die an der neuen Adresse eng werden könnten
  • Bohrlöcher und Streichen in der alten Wohnung erledigen
  • Alte Wohnung fotografieren, wenn Schäden dokumentiert werden sollen
  • Kinderbetreuung und Unterbringung von Haustieren organisieren
  • Wertsachen und Papiere getrennt zusammenstellen

Kurz davor

Der Tag davor und der Umzugstag

Am Vorabend geht es nur noch um Zugänglichkeit. Alles soll dort stehen, wo es schnell greifbar ist, und alle Wege sollen frei sein.

  1. Kartons in Türnähe stapeln, Flure und Treppenhaus freiräumen
  2. Kühlschrank und Gefrierschrank abtauen und trocken wischen
  3. Waschmaschine leerlaufen lassen und die Transportsicherung setzen
  4. Kiste für die erste Nacht packen und getrennt stellen
  5. Am Umzugstag Zählerstände ablesen und fotografieren
  6. Wohnung nach der Beladung noch einmal durchgehen, auch Schränke und Fensterbänke

Die Kiste für die erste Nacht

Hinein gehören Bettzeug, ein Handtuch, Zahnbürste, Ladegeräte, Medikamente, ein Satz Kleidung, Kaffee, ein Messer und Toilettenpapier. Diese Kiste kommt nicht in den Umzugswagen, sondern ins eigene Auto. Sie ist der Unterschied zwischen einem anstrengenden und einem miserablen ersten Abend.

Danach

Die Tage danach

Nach dem Einzug bleibt der behördliche Teil. Die Anmeldung beim Meldeamt ist gesetzlich vorgeschrieben und muss nach dem Bundesmeldegesetz innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug erfolgen. Wer das versäumt, riskiert ein Bußgeld.

Danach folgt der Rest in Ruhe: Führerschein und Fahrzeugpapiere, Bank, Arbeitgeber, Krankenkasse, Vereine, Abonnements. Und die Übergabe der alten Wohnung mit Protokoll, unterschrieben von beiden Seiten, mit abgelesenen Zählerständen darin.

Häufige Fragen zur Umzugsplanung

Wie früh sollte ich eine Umzugsfirma anfragen?
Sobald der Übergabetermin feststeht, meist sechs bis acht Wochen vorher. Zum Monatsende sind die gefragten Tage schnell vergeben. Eine frühe Anfrage kostet nichts und lässt sich verschieben.
Muss ich mich wirklich innerhalb von zwei Wochen ummelden?
Ja. Das Bundesmeldegesetz sieht dafür zwei Wochen nach dem Einzug vor. Was Sie mitbringen müssen und wie Sie einen Termin bekommen, sagt Ihnen die Meldebehörde Ihres neuen Wohnorts.
Lohnt sich Urlaub für den Umzugstag?
Für den Umzugstag und den Übergabetag ja. Der Umzug selbst ist oft in einem halben Tag erledigt, die Übergabe mit Protokoll und Zählerständen dauert dagegen länger, als die meisten einplanen.
Was gehört ins Übergabeprotokoll?
Zählerstände für Strom, Gas und Wasser, die Zahl der übergebenen Schlüssel, der Zustand der Räume und alle Mängel, über die gesprochen wurde. Unterschrieben von beiden Seiten, jede Seite bekommt ein Exemplar.

Aufmaß statt Schätzung

Wenn die Planung steht, fehlt nur noch der Preis. Wir kommen vorbei und rechnen es aus, kostenlos.

  • Zur Besichtigung fahren wir kostenlos, auch in die Nachbarorte
  • Vor dem Termin klären wir, wo der Wagen halten kann und wie weit getragen wird
  • Was im Angebot steht, steht auch auf der Rechnung
  • Wir schauen uns die Wohnung vorher an, kostenlos und ohne Bindung

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Ratgeber

Noch eine Anleitung aus der Praxis

  • Umzugskartons stehen gestapelt neben Packpapier, Klebeband und Marker
    Kartons packen Wie viele Kartons Sie brauchen und wie sie den Transport überstehen

Planung nimmt dem Umzugstag die Spitze

Was vorher entschieden ist, muss am Umzugstag niemand mehr diskutieren.

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