Vor dem Termin
Vor dem Räumen wird gefragt
Der häufigste Ärger bei einer Entrümpelung entsteht nicht durch zu wenig, sondern durch zu viel Gründlichkeit. Deshalb gehen wir vor dem ersten Griff mit Ihnen durch die Räume und markieren, was bleibt. Alles Markierte fassen wir nicht an.
Bei Haushaltsauflösungen kommt oft die Bitte dazu, auf bestimmte Dinge zu achten: Papiere, Schmuck, Fotoalben. Sagen Sie uns das vorher. Wir legen solche Funde in eine Kiste, statt sie zu bewerten oder wegzuwerfen.
Was Sie markieren, bleibt. Was Sie nicht sicher sind, kommt in die Kiste und nicht in den Container.
Die Abrechnung
Wie abgerechnet wird
Zwei Modelle stehen zur Wahl. Nach Kubikmeter rechnen wir, wenn absehbar ist, wie viel Ladung entsteht: ein Keller, eine Garage, ein einzelner Raum. Nach Aufwand rechnen wir, wenn viel sortiert werden muss oder der Weg zum Fahrzeug lang ist.
- Nach Kubikmeter: übersichtlicher Bestand, wenig Sortierarbeit
- Nach Stunden: viel Kleinkram, enge Wege, hoher Sortieranteil
- Annahmegebühren des Wertstoffhofs kommen in beiden Fällen unverändert dazu
- Verwertbares mindert den Aufwand, wenn es abgeholt wird statt entsorgt
Was nicht in den Wagen darf
Farben, Lacke, Lösungsmittel, Altöl, Batterien, Leuchtstoffröhren und alles, was als Sondermüll gilt, nehmen wir nicht auf demselben Weg mit. Solche Sachen brauchen eine eigene Annahmestelle. Wir sagen Ihnen beim Aufmaß, was betroffen ist, damit Sie es nicht am Räumtag erfahren.
Zusammen buchen
Räumen und Umziehen im selben Auftrag
Wer umzieht, sortiert ohnehin aus. Der günstigste Weg ist, beides zusammenzulegen: Am Umzugstag geht mit, was mitkommt, und was übrig bleibt, wandert im selben Zug in den zweiten Wagen. Ein separater Räumtermin Wochen später kostet noch einmal Anfahrt, Kräfte und eine Mindestbuchung.
Das gilt besonders bei Wohnungsübergaben mit Frist. Wenn die Wohnung am Monatsende besenrein zurückgegeben werden muss, ist die Räumung kein Nachklapp, sondern Teil des Umzugs.